© Christina Zurhake
Huhn

Sachkundelehrgang - Ordnungsgemäßes Schlachten von Geflügel

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Webcode: 01020713

Das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Echem bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Schulungsinstitut für Tierschutz bei Transport und Schlachtung (bsi Schwarzenbek) einen Lehrgang zum Erwerb des Sachkundenachweis nach Tierschutzgesetz und der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 bzw. nationaler Tierschutz-Schlachtverordnung für Geflügel am LBZ Echem an.


Es werden die benötigten Kenntnisse für das Ausführen folgender sachkundepflichtiger Tätigkeiten vermittelt:

  • Handhabung und Pflege vor der Ruhigstellung
  • Ruhigstellung vor der Betäubung
  • Betäubung und deren Bewertung
  • Einhängen nach der Betäubung
  • Entbluten

Am ersten Tag erfolgen Schulung, schriftliche und mündliche Prüfung. Am zweiten Tag wird das sachkundige Betäuben und Töten praktisch geprüft. Außerdem werden die weiteren Prozessschritte Brühen, Rupfen und Ausnehmen demonstriert und es besteht Gelegenheit zum Üben.

Bei erfolgreicher mündlicher, schriftlicher und praktischer Prüfung erhalten die Teilnehmer eine Sachkunde-Bescheinigung. Damit beantragen sie den Sachkunde-Nachweis beim zuständigen Veterinäramt.

Zielgruppe: Landwirte, Hausschlachter, Direktvermarkter, Beschäftigte (handwerklicher) Schlachtbetriebe, interessierte Privatpersonen

Termine in 2018:  28.03. bis 29.03.2018 NUR FÜR TEILNEHMER AUS SACHSEN-ANHALT!
                          24.10. bis 25.10.2018

Kosten:          350,00 €, enthalten sind Lehrgangsgebühren, Lehrgangsunterlagen, Prüfungsgebühr sowie Tagesverpflegung.
                      Bei Bedarf können Sie eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück hinzubuchen.

Wichtige Hinweise:

  1. Jeder, der ein Tier schlachtet oder tötet muss sachkundig sein. Einen amtlichen Sachkundenachweis benötigen Personen, die im Rahmen eines Unternehmens die Tiere vor der Betäubung betreuen und handhaben, sie ruhigstellen, betäuben, einhängen und entbluten. Für die Schlachtung eigener Tiere zum privaten Eigenverbrauch („Hausschlachtung") oder das Töten einzelner Tiere im Bestand („Nottötung“) ist nicht unbedingt ein Sachkundenachweis erforderlich. Im Zweifelsfall halten Sie Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt.
  2. Die mündliche Prüfung und schriftliche Prüfung (Ankreuztest) erfolgen auf Deutsch. Abweichungen hiervon nur nach vorheriger Absprache.
  3. Das Betäuben und Töten lebender Tiere wird im Kurs nicht geübt. Am Prüfungstag erfolgt direkt die praktische Prüfung aller teilnehmenden Personen. Personen, die das Betäuben und Töten lebender Tiere nicht beherrschen, müssen vor dem Kurs also unter sachkundiger Anleitung üben (insbesondere Kopfschlag).

Mitzubringen sind Arbeitskleidung (Schürze und Gummistiefel), Schreibzeug und ein gültiger Personalausweis/Reisepass.

Eine Rechnung über den ausgeschriebenen Betrag erhalten Sie vor Lehrgangsbeginn. Eine Teilnahme am Lehrgang ist nur möglich, wenn der Rechnungsbetrag vor Lehrgangsbeginn bezahlt ist.

Stand: 12.03.2018


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Kontakt:
Dr. Uwe Clar
Berater Schweinehaltung, stellvertretender Leiter LBZ Echem
Telefon: 04139 698-119
Telefax: 04139 698-100
E-Mail:
Heike Hencke
Verwaltung, Echem
Telefon: 04139 698-114
Telefax: 04139 698-100
E-Mail:


"Ausgleichszulage"

Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe in Gebieten unterstützt, die aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligt sind. Ziel ist die dauerhafte Nutzung durch die Landwirtschaft und der Erhalt von nachhaltigen Bewirtschaftungsformen.

"Tierschutz"

Mit dieser Maßnahme wird die besonders tiergerechte Haltung von Mastsschweinen und Legehennen unterstützt.






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