© Karen Greve-Krause
LBZ Eingang im Sommer

Sachkundelehrgang für Distanzinjektion, Immobilisation und Töten von Gatterwild und Rindern

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Webcode: 01011161

Um Ihr Gatterwild im Gehege sowie Ihre extensiven Rinder auf der Weide zu immobilisieren oder zu betäuben und zu töten, benötigen Sie spezielle Kenntnisse nach Waffenrecht, nach Tierschutzgesetz, nach der Tierschutzschlacht VO wie der VO (EU) 1099/2009, die Sie in diesem Kurs erwerben können.

Dies trifft für Nicht-Jagdscheininhaber ebenso wie für Jagdscheininhaber zu, da Gehege sowie das Schussareal auf der Weide  als befriedete Bezirke gelten und es sich beim Schießen/ Immobilisieren nicht um befugte Jagdausübung handelt.


Dieser Sachkundelehrgang bereitet auf alle Prüfungen ausführlich vor und schließt mit einer bundesweit anerkannten Prüfung nach dem Waffengesetz, nach der VO 1099/2009 und nach § 5 Tierschutzgesetz ab.

Folgende Prüfungen können Sie ablegen:

  1. Das Ablegen einer Sachkundeprüfung für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte und eines Munitionserwerbsscheines nach § 7 Waffengesetz für Repetiergewehre (für den Kugelschuss). Diese Prüfung muss nicht abgelegt werden von Seminarteilnehmern, die über einen Jagdschein bzw. über eine entsprechende Waffenrechtsprüfung nach § 7 WaffG verfügen
  2. Das Ablegen einer Sachkundeprüfung für den Erwerb einer Waffenbesitzkarte und eines Munitionserwerbsscheines nach § 7 Waffengesetz für Kaltgas-Teleinjektionsgeräte (für das Immobilisieren).
  3. Die Bescheinigung der theoretischen Schulung und Prüfung nach Art. 7 Abs. 2 i.V. m. Anhang I und IV der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009, nach § 4 des Tierschutzgesetzes und § 4 Abs. 4 der Tierschutz-Schlachtverordnung für folgende Tätigkeiten
    • Ruhigstellung von ganzjährig im Freien gehaltenen Rindern und / oder Gehegewild
    • Einhängen und Hochziehen von ganzjährig im Freien gehaltenen  Rindern und / oder Gehegewild
    • Betäubung, Bewertung der Betäubung und Entblutung von ganzjährig im Freien gehaltenen Rindern und / oder  Gehegewild mittels Kugelschuss /Ersatzverfahren Bolzenschuss.

Diese Bescheinigung ersetzt nicht den Sachkundenachweis nach Artikel 7 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009. Mit dieser Bescheinigung beantragen Sie wiederum die praktische Prüfung bei der für Ihren Wohnort zuständigen Veterinärbehörde, die für die Ausstellung des Sachkundenachweises zwingend erforderlich ist.

Sie können den Kurs komplett oder auch einzelne Kursabschnitte entsprechend Ihrer Interessenslage buchen. Gerne beraten wir Sie hierzu entweder telefonisch unter 04139/698-109 (Frau Mohr) oder per email unter .

 Falls Sie bereits eine Waffensachkundeprüfung absolviert haben, so bitten wir vorab um Übersendung des Prüfungszeugnisses, damit wir abklären können, welche Prüfungen noch abgelegt werden müssen. Ein eventuell vorhandener Jagdschein muss erst zum Lehrgang mitgebracht werden.

Termine in 2018:                   29.05.2018 bis 03.06.2018

                                          16.10.2018 bis 21.10.2018

Kosten: siehe Anmeldeformular

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und die Lehrgänge bisher stets ausgebucht waren, bitten wir um baldige Anmeldung. Berücksichtigung findet der zeitliche Eingang.

Mindest-/ Höchstteilnehmerzahl: 20/ 30

Da der prüfungsrelevante Lehrgangsstoff recht umfangreich ist, übersenden wir Ihnen rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn die Lehrgangsmappe. So bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich daheim schon etwas auf die Prüfungen vorzubereiten.

Eine Rechnung über den ausgeschriebenen Betrag erhalten Sie vor Lehrgangsbeginn. Eine Teilnahme am Lehrgang ist nur möglich, wenn der Rechnungsbetrag vor Lehrgangsbeginn bezahlt ist.

Bei Rücktritt innerhalb von zwei Wochen vor Lehrgangsbeginn oder bei Nichterscheinen zum Lehrgang behalten wir uns das Recht vor, 55 % des Gesamtrechnungsbetrages einzubehalten.


Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass von der zuständigen Behörde für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte und einer Ausnahmegenehmigung für die Immobilisation neben den Sachkundebescheinigungen, die Sie bei erfolgreicher Teilnahme an den Prüfungen von uns erhalten, immer auch ein Bedürfnisnachweis verlangt wird.


Stand: 23.03.2018


Kontakt:
Martina Wojahn
Geschäftsführerin Landwirtschaftliches Bildungszentrum (LBZ) Echem
Telefon: 04139 698-111
Telefax: 04139 698-100
E-Mail:
Gunna Mohr
Verwaltung, Vorzimmer
Telefon: 04139 698-109
Telefax: 04139 698-100
E-Mail:


"Ausgleichszulage"

Mit dieser Maßnahme werden landwirtschaftliche Betriebe in Gebieten unterstützt, die aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligt sind. Ziel ist die dauerhafte Nutzung durch die Landwirtschaft und der Erhalt von nachhaltigen Bewirtschaftungsformen.

"Tierschutz"

Mit dieser Maßnahme wird die besonders tiergerechte Haltung von Mastsschweinen und Legehennen unterstützt.






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